Durch aktives Networking zum Erfolg

Gemeinsam sind wir stark
2
Apr

Durch aktives Networking zum Erfolg – Gemeinsam sind wir stark

"Gemeinsam sind wir stark." - Durch aktives Networking zum Erfolg

Schaut man sich derzeit in der weiblichen Businessszene um, kommt man an einem Thema einfach nicht vorbei: Networking. Es ist erstaunlich, was derzeit los ist und welcher Spirit sich unter (jungen) Gründerinnen und Karrierefrauen breitmacht. Eines ist klar: Frauen haben längst erkannt, dass man gemeinsam weitaus mehr als allein schafft. Daher verwundert es auch nicht, dass Netzwerken bei vielen Business-Ladys ganz weit oben auf der Agenda steht und wichtiger denn je ist.

Networking + Entrepreneurship

Nicht nur, dass immer mehr Frauen den Mut fassen, Entrepreneure zu werden, sie tun sich auch immer öfter zusammen, um voneinander zu profitieren. Getreu dem Motto „Eine Hand wäscht die andere“ floriert der Austausch in den sozialen Medien und im realen Leben – ein Austausch, von dem alle Beteiligten profitieren.

„Eine Hand wäscht die andere“

Netzwerken bedeutet: Aktiv werden!

Auch ich als freiberufliche Autorin bin in verschiedenen digitalen Netzwerken unterwegs und will mich in der kommenden Zeit auch mehr auf meine Offline-Kontakte konzentrieren. Es ist erstaunlich, wie viele inspirierende Frauen man kennenlernt, wenn man sich aktiv mit der Materie auseinandersetzt und auch bereit ist, aufeinander zuzugehen und sich auszutauschen.

Denn eines ist klar: Wer von den anderen profitieren will, muss sich öffnen. Einfach drauf warten, dass ein interessanter und vor allem hilfreicher Kontakt vorbeischneit, bringt leider gar nichts. Networking bedeutet: Aktiv werden! Ob das nun bedeutet, regelmäßig Beiträge anderer zu teilen, in Gruppen auf Fragen zu reagieren oder auch ganz gezielt seine Hilfe anzubieten, ist dabei vollkommen egal und jedem selbst überlassen.

Der Schlüssel von erfolgreichem Networking

Blog-Beiträge zum Thema Netzwerken gibt es zuhauf im Internet. Ich möchte es mir deswegen verkneifen, ausschweifend darüber zu sinnieren und komme stattdessen gleich auf den Punkt. Wer erfolgreich netzwerken will, sollte immer darauf bedacht sein, mehr zu geben als zu nehmen.

Wenn sich alle an diesen überaus einfachen Leitsatz halten, dann ist es ein Leichtes, ein hochwertiges Netzwerk aufzubauen, in dem alle voneinander lernen können. In der Fachwelt spricht man in diesem Zusammenhang auch von der 70-20-10-Regel, die von einem cleveren Mann namens Mike Sansone entwickelt wurde.

Die Quintessenz der Regel: 70% der Networking-Zeit wird genutzt, um anderen Leuten zu helfen und dadurch deren Vertrauen zu gewinnen. 20% gehen drauf, um sich selbst zu präsentieren und anderen zu erklären, was man (beruflich) macht. Die letzten 10% können schließlich genutzt werden, um sein Netzwerk selbst um Hilfe zu beten.

Fotocredit: Seemi Peltoniemi

Warum ist Netzwerken so wichtig?

Ein französisches Liebesdrama aus dem Jahr 2004 (das ich persönlich sehr empfehlenswert finde) trägt den fast schon philosophischen Titel „Zusammen ist man weniger allein“. Ich denke, dass diese Aussage auch auf weibliche Gründerinnen und vor allem Solopreneure zutrifft. Wer den Karriereweg allein bestreitet, hat zwar die gesamte Entscheidungsgewalt inne, steht aber auch ziemlich häufig allein da.

„Zusammen ist man weniger allein.

Vor allem in Krisen- und Problemsituationen kann sich das als ziemlich hinderlich erweisen. Frauen, die in Zeiten wie diesen auf ein starkes Netzwerk setzen können, wissen, dass es schneller weitergeht und man sich schon bald wieder auf neue Herausforderungen fokussieren kann. Andere um Hilfe zu beten, gilt keinesfalls als Schande, sondern ist mittlerweile schon fast zum guten Ton geworden, der das freundschaftliche Miteinander fördert.

Frauen sind Herdentiere

Wo wir bei einem ganz entscheidenden Punkt wären: Auch wenn Frauen gerade immer häufiger ihren Unternehmergeist entdecken und zu großen Taten bereit sind, sind sie doch nach wie vor Herdentiere, die sich untereinander und beieinander am wohlsten fühlen – ganz gleich, ob das nun beim Mädelsabend oder beim Gründer-Stammtisch ist.

„Gemeinsam sind wir stark.

Ob das nun an der persönlichen Unsicherheit oder der Geselligkeit der Frau liegt, kann ich leider nicht sagen. Ich schätze aber, dass es ein Mix aus beidem ist. So oder so ist es definitiv als positive Entwicklung zu werten, dass sich weibliche Entrepreneure mehr und mehr zusammenschließen und somit starke Netzwerke bilden. Nicht umsonst ist das Sprichwort „Gemeinsam sind wir stark“ so beliebt.


Artikel ist zuerst erschienen auf Fempreneur.

Artikelfoto - Fotocredit to Chiara Pinna



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